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Luminar - Der Gamechancer für Fotobearbeitung!

Intro

Das wohl bekannteste Programm für die Bearbeitung und die Änderung von Fotos ist Lightroom. Luminar überzeugt mit vielen Automatiken und künstlicher Intelligenz, statt große und unübersichtliche Menüs. Stundenlanges Bearbeiten von Bildern, wegretuschiert von Menschen und Stromkabeln sind mit Luminar NEO nicht mehr notwendig.





Die Ansprüche an die Bildbearbeitung sind heutzutage enorm. Es gibt viele Anbieter am Markt, die unterschiedliche Funktionen anbieten.

Im Folgenden werden die größten Unterschiede sowie die Vorteile und Nachteile der beiden Programme Lightroom und Luminar aufgezeigt und beurteilt. Somit wird eine gute Grundlage für eine Entscheidungsfindung gegeben.


Lange Zeit war Lightroom das Programm für Fotoverwaltung und Bildbearbeitung. Lange Zeit war das Programm auch kostenlos. Seit es kostenpflichtig wurde, haben sich Fotografen nach Alternativen umgeschaut. Ein interessantes Produkt ist auf jeden Fall Luminar NEO.


Vorteile

mit wenigen Klicks führt die Software NutzerInnen ans Ziel. Luminar legt den Schwerpunkt eindeutig auf Automatikfunktionen, im Gegensatz zu Lightroom.


Ein Foto kann man problemlos vom Windows Explorer in den Katalog einfügen. Viele Formate werden akzeptiert. Raw, Jpeg, Tiff und PNG sind möglich. Aber auch neuere Formate wie HEIF und HEIC können problemlos importiert und weiterbearbeitet werden. Leider fehlt die Möglichkeit wie bei Lightroom virtuelle Kopien zu erstellen. Diese Funktion hat den Vorteil, dass man mehrere Bearbeitungsvarianten eines Fotos abspeichern kann. So kann man zum Beispiel eine kontrastreiche Bildvariante und eine Schwarz weiß Variante speichern.


Wenn die Bildeinstellung schnell gehen soll, ist dies mit dem Preset Modul im Programm schnell und einfach möglich. Es gibt bereits eine Vielzahl an möglichen Voreinstellungen. Mittels Mausklick lässt sich dann das gewünschte Preset auf das eigene Foto übertragen. Reichen die Voreinstellungen nicht aus, kann man schnell und einfach über den Marktplatz neue Presets hinzufügen.

Mit der KI ist es möglich, dass man sofort vom Programm passende Vorschläge für eine ansprechende Fotobearbeitung bekommt. So kann man rasch und schnell das gewünschte Ergebnis erreichen.


Angebote

Generell gibt es die Möglichkeit, das Programm zu kaufen oder zu abonnieren. Hierfür hat der Hersteller gleich mehrere Angebote parat. Zum Kaufen für einen Rechner zahlt man 79 Euro, für zwei Rechner kostet das Programm 99 Euro. Alternativ gibt es auch die Abo-Version. Diese kostet pro Monat 59 Euro für einen Computer, für zwei Geräte zahlt man 79 Euro. Der wesentliche Unterschied zwischen der Kauf und der Abo-Version ist der, dass man bei der Abo-Version alle Updates bekommt.


Luminar punktet mit Minimalismus

Die Programmoberfläche der Software unterscheidet sich sehr von Lightroom. So gibt es dort beispielsweise keine Menüleiste. Wer das Menü aufrufen möchte, muss einfach auf den Luminar-Neo-Schriftzug oben links im Programmfenster klicken.

Bevor man ein Foto bearbeiten kann, muss man es ebenso wie bei Lightroom in einen Katalog ziehen. Luminar kopiert keine Dateien. Ordner durchsuchen ist bei Luminar leider noch nicht möglich.


Lightroom zeichnet sich über ein übersichtliches Organisations- und Katalogsystem aus. Bei Luminar hingegen, muss jedes Bild importiert werden. Dies klingt zwar aufwendig, wenn man allerdings eingearbeitet ist, geht auch dies recht zügig von der Hand.


Skylum selbst empfiehlt das Programm allen, die komplexe Projekte umsetzten möchten. Das Programm beinhaltet die Punkte “Katalog”, “Presets” und “Bearbeiten”. Erreichbar sind diese über die Menüleiste ganz oben im Programmfenster. Das Katalogmodul ist für die Bildauswahl und die Bildverwaltung zuständig. Dort kann man die neuen Fotos importieren und vorhandene Bilder können nach Datum sortiert werden. Man kann auch benutzerdefinierte Alben erstellen oder einzelne Bilder mit Markierungen versehen. Ein Bildverwaltungsprogramm bietet selbstverständlich mehrere Funktionen.


Eine der wohl wichtigsten Funktionen ist wohl das Entfernen des Hintergrundes ohne Maskierung. Das Prinzip ist relativ einfach. Die KI analysiert das Bild und erkennt die abgebildeten Objekte. Menschen, Himmel, Pflanzen und Berge. Der Nutzer kann nun die Stichwörter, die vom Programm erzeugt wurden, auswählen und das Programm erstellt automatisch der gewünschten Maske. Generell funktioniert das System sehr gut, allerdings gibt es immer wieder Objekte, bei denen das ganze nicht so gut funktioniert. Dann kann man diese Teile manuell nachbearbeiten. Es steht ein Pinselwerkzeug samt Radierer für einfache Anpassungen zur Verfügung.


Ein großer Vorteil dieser Funktion ist, dass sich praktisch jedes Werkzeug mit seiner Wirkung auf den maskierten Teil beschränkt. Masken können auch kopiert werden und wieder eingefügt werden. So ist es einfach möglich, den gesamten Himmel abdunkeln und das Gebäude aufzuhellen. Dies geht schnell und unabhängig voneinander und kann per Mausklick durchgeführt werden.


Fazit

Luminar Neo kann als beste Alternative zu Lightroom beurteilt werden. Das Unternehmen setzt sehr stark auf künstliche Intelligenz. Typische Aufgaben können dadurch beschleunigt und extrem erleichtert werden.

Insbesondere Content CreatorInnen erfreuen sich an der schnellen, einfachen und intuitiven Bedienung des Programms. Damit kann man schnell und erfolgsorientiert arbeiten und muss sich nicht ewig mit Bildanpassungen und Vergleichbarem beschäftigen.

Im Gegensatz zu Lightroom überzeugt das Produkt durch attraktive Preisgestaltungen und ist generell kostengünstiger, was ebenfalls als Vorteil zu beurteilen ist.

Lightroom verlangt vom Benutzer einiges an Fachwissen. Im Gegensatz dazu ist Luminar Neo benutzerfreundlicher und auch bei Anfängern, Content Creatoren und Ähnlichem sehr beliebt.

Für Profis ist das Programm aber ebenfalls interessant, da es eine gute Ergänzung zu den Adobe-Produkten ist.



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